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  • Sekt und Selters:

    Kein Kohlestrom - aber Gas-Terminal kommt


  • Kohle vor dem Aus


    Chancen steigen für grüne Energie –

    Diskussion um Flüssiggas

  • Windige Gestalten


    Windkraft bläst Zank ins Dorf

Gernerationengerechtigkeit: Die Zukunft sichern

Ein Kommentar von Ulrich Hemke

FFF StadeUnabhängig vom uralten Thema Generationskonflikt bestand doch über lange Zeiten die Hoffnung der Eltern, dass es ihre Kinder „mal besser haben“. Seit einigen Jahren nehmen die Ängste zu, dass diese Hoffnung nicht mehr realistisch ist. Und dies zeigte sich bei den Wahlen etwa in den USA ebenso wie bei den weltweiten Protesten der Jugendlichen. Damit wurde das Thema Generationengerechtigkeit wieder aktuell.

„Wir haben gezeigt, dass wir etwas bewegen können“

Sie arbeiten spontan, bringen in drei Tagen hunderte Schüler zum Protest auf die Straße. Sie planen aber auch langfristig, fordern ein von der Politik, was diese allzu lange vernachlässigt hat. „Fridays for Future“ ist von der Einzelaktion einer schwedischen Schülerin zur weltweiten Bewegung angewachsen. Auch in Stade sind die streitbaren Jugendlichen präsent. Zwei Vertreter sprachen mit Wiki Stade über ihre Bewegung, ihre Wünsche und ihre Hoffnungen für die Zukunft. Sie unterstützen die allgemeinen Forderungen der Bewegung (Link zum Download „Forderungen für den Klimaschutz“ https://fridaysforfuture.de/wp-content/uploads/2019/04/Forderungen-min.pdf). Sie wollen sich aber auch ganz spezifisch in Stade für eine klare Klimapolitik einsetzen. Das ist dringend notwendig, denn die Stadt hält nicht einmal an ihre eignen Beschlüsse fest. Zwar ist das Thema Klimaschutz angekommen in der Gesellschaft. Aber es genügt noch nicht. Dass jetzt etwas passieren muss, dass es nicht auf die nächste Generation verschoben werden kann, ist bei den politischen Entscheidungsträgern noch immer nicht klar. Und so demonstriert die Jugend weiter.

 

Landwirte in der Klemme

 Thema: Landwitschaft 

MilchkuhZwischen Preisdruck und Produktivitätszwang bleibt kaum noch Platz für Tier und Mensch.

Der bäuerliche Familienbetrieb kämpft um seine Existenz. Tiefe Preise und hohe Investitionen treiben immer mehr Höfe in die Insolvenz. Viele bäuerliche Familien bleiben auf der Strecke. Verletzungen des Tierschutzes zerstören das Vertrauen der Verbraucher in die Landwirte, ein ganzer Berufsstand gerät in Verruf.

Die Zukunft des bäuerlichen Familienbetriebs

 Thema: Landwitschaft 

- mit dem Fokus auf Milchviehbetriebe

Von Udo Paschedag

Vors. der Arbeitsgemeinschaft Umweltplanung Niederelbe (AUN)

13. April 2019

A Situation in Deutschland

1. Im Agrarbericht 2011 stellte das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft dar, dass die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland zuletzt jährlich um 2,2 Prozent sank.

15 Punkte für das Überleben

 Thema: Landwitschaft 

Auch in schwierigen Zeiten nachhaltig wirtschaften mit einem guten Image

  1. Mehrere Standbeine entwickeln und so das Risiko verringern, z.B. Energiewirt werden
  2. Erzeuger- und Hofgemeinschaften mit Selbstvermarktungsstrukturen bilden; evtl. auch Umstellung auf Bio-Landwirtschaft
  3. Verzicht auf den Einsatz von glyphosathaltigen Pflanzenschutzmitteln und auf solche mit vergleichbarer Wirkung; strikte Einhaltung der Düngevorschriften
  1. Bauernverband: Konsequenter Ausschluss von Mitgliedern, die den Tierschutz missachten oder die wiederholt gegen die „gute fachliche Praxis“ verstoßen

Kühe haben ein Recht auf Weide.

 Thema: Landwitschaft 

Ein Kommentar von Dr. Axel Reetz, Himmelpforten

Es geht um Tierrechte und Tierschutz – nicht um „Tierwohl“

Die Debatte um „Tierwohl“ geht in die falsche Richtung: es geht nicht um Wellness, Kuh- Duschen und rotierende Bürsten und helle Ställe. Auch sogenannte „Nutztiere“ haben grundgesetzlich verbriefte Rechte und der daraus resultierende Tierschutz ist Staatsziel der Bundesrepublik.

Interviews zum Thema Landwirtschaft

 Thema: Landwitschaft 

Sehen Sie hier Interviews mit Bernd Oellrich und Moritz Morgenstern.

Interview mit Bernd Oellrich:

Staatsknete für die Industrie: Der Bürger bezahlt, die Konzerne profitieren

von Walter Tauber

Zwei Beiträge über den unsinnigen Umgang mit der Energiewende. Ein Artikel von Gunnar Sohn über den wirtschaftsfreundlichen Diskurs, der nur die angeblichen Schäden der Energiewende hervorhebt und die Strompreislüge verewigt. Und das Video mit den „5 wichtigsten Minuten der Woche zum Klimaschutz“ von Jung & Naiv aus der Bundespressekonferenz: um 20.000 Arbeitsplätze in der Braunkohle zu retten zerstört die Bundesregierung 80.000 Stellen in der Photovoltaik. Die Energiewende, die einst weltweit bewundert wurde, wird von oben sabotiert. Die Profitgier der Konzerne bestimmt die Politik.

Luft in Stade

Luft - ständig verfügbar.

von Harald Kaiser

Müllverbrennung

Es gibt Seeluft, gute und schlechte Luft. Manchmal auch dicke Luft. Dann geht man dem drohenden Ereignis lieber aus dem Wege.

Uns geht es hier um Luftqualität und um Faktoren, die diese Qualität mindern könnten. Es ist ein besonders wichtiges Thema für diese Region:

Erdgas – Pro und Kontra

Erdgas ist kein Beitrag zum Klimaschutz

Einleitung von Walter Tauber

Ein Gas-Terminal kommt nach Stade. Das erfreut viele in Stadt und Landkreis. Vor allem, weil es irgendwie das Kohlekraftwerk „ersetzt“. Dazu auf dieser Seite der Bericht von Steffen Kappelt. Eine solche Investition sollte aber nicht durch die Hintertüre auf die Bühne geschmuggelt werden.