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    Sekt und Selters:

    Kein Kohlestrom - aber Gas-Terminal kommt


     
  • Kohle vor dem Aus


    Chancen steigen für grüne Energie –

    Diskussion um Flüssiggas

  • Windige Gestalten


    Windkraft bläst Zank ins Dorf

Sekt und Selters: Kein Kohlestrom – Aber Gas-Terminal kommt

von Steffen Kappelt

Stephan Engel von Dow und Manfred Schubert von der Stader LNG-Gesellschaft. Foto: Kappelt

Stephan Engel von Dow und Manfred Schubert von der Stader LNG-Gesellschaft. Foto: Kappelt

Die Sektkorken können knallen. Die Pläne zum Kohlekraftwerk von Dow Chemical werden eingestampft. Das wünscht die Kommission zum Kohleausstieg. Was danach kommt, ist ungewiss. Drei Möglichkeiten hat die Dow, einer der größten Stromverbraucher in Deutschland: Am Markt Strom kaufen wie bisher und Strom in ihrem kleineren Gaskraftwerk erzeugen. Wahrscheinlich ist, dass die Dow ein größeres Gaskraftwerk baut und verflüssigtes Gas (LNG) aus den USA, Australien oder Katar über einen Terminal auf eigenem Gelände einführt. Bekannt ist, dass der Chemiekonzern Wind und Wasserstoff auf lange Sicht nutzen möchte – also eneuerbare Energie. Das ist die dritte Möglichkeit, die zugleich in die Zunkunft weist.

Staatsknete für die Industrie: Der Bürger bezahlt, die Konzerne profitieren

von Walter Tauber

Zwei Beiträge über den unsinnigen Umgang mit der Energiewende. Ein Artikel von Gunnar Sohn über den wirtschaftsfreundlichen Diskurs, der nur die angeblichen Schäden der Energiewende hervorhebt und die Strompreislüge verewigt. Und das Video mit den „5 wichtigsten Minuten der Woche zum Klimaschutz“ von Jung & Naiv aus der Bundespressekonferenz: um 20.000 Arbeitsplätze in der Braunkohle zu retten zerstört die Bundesregierung 80.000 Stellen in der Photovoltaik. Die Energiewende, die einst weltweit bewundert wurde, wird von oben sabotiert. Die Profitgier der Konzerne bestimmt die Politik.

Fridays For Future

von Silke Hemke / Fotos: Andreas Reuter

FfF Stade 15.3.19 Andreas Reuter 1Auch in Stade versammelten sich am Freitag 15. März fast 1000 Schülerinnen und Schüler vor dem Stadeum, um für mehr und wirksameren Klimaschutz zu demonstrieren. Die Demonstration war Teil einer globalen Bewegung junger Menschen, die von den Erwachsenen endlich effektive   Maßnahmen einfordert zur Sicherung der Lebensbedingungen auf dieser Welt, zur Sicherung ihrer Zukunft. Sie forderten den Ausstieg aus der Kohle und eine Zukunft mit erneuerbaren Energien.

Trotz des ungemütlichen Wetters war die Stimmung gut. Es wurden selbst gemalte Plakate mitgeführt und Sprüche für eine kraftvolle und laute Demonstration geübt, als der Zug zu der langen Tour durch die Stadt Stade mit dem Endpunkt auf dem Pferdemarkt startete.

Video-Link zu FB 

Erdgas – Pro und Kontra

Erdgas ist kein Beitrag zum Klimaschutz

Einleitung von Walter Tauber

Ein Gas-Terminal kommt nach Stade. Das erfreut viele in Stadt und Landkreis. Vor allem, weil es irgendwie das Kohlekraftwerk „ersetzt“. Dazu auf dieser Seite der Bericht von Steffen Kappelt. Eine solche Investition sollte aber nicht durch die Hintertüre auf die Bühne geschmuggelt werden.

So regen sich Politiker über den Klimawandel auf:


von Walter Tauber

Politik täuscht Landtag und Öffentlichkeit

von Silke Hemke

Das von der Dow geplante Kraftwerk soll zu  mindestens 84 Prozent mit Kohle beheizt werden, mit bis zu 16 Prozent  Wasserstoff oder Biomasse. 84 Prozent sind keine „fossile Zusatzheizung“. Es ist ein Kohlekraftwerk mit etwas erneuerbarer Deko. Wenn Umweltminister Olaf Lies von einem „intelligenten Industriekraftwerk“ spricht, übernimmt  er voll die verschleiernde Sprache von  Dow Chemical. So werden Landtag und Öffentlichkeit getäuscht - verkohlt also.

Widerstand gegen Kohle – weltweit!

von Walter Tauber

„Menschenleben retten in La Guajira bedeutet auch, Leben in der ganzen Welt zu retten“

Cerrejon JOCHEN SCHÜLLERFoto: Jochen Schüller

Bei einem Kohlekraftwerk geht es nicht nur um unsere Luft. Um unsere Umwelt. Um unsere Gesundheit. Es geht nicht nur darum, dass so eine Dreckschleuder wirtschaftlicher Unsinn und energiepolitischer Unfug ist.

Im Dunkeln lässt sich gut munkeln

Schildklein

Der Stader Rat und die Öffentlichkeit
von Ulrich Hemke