Sie arbeiten spontan, bringen in drei Tagen hunderte Schüler zum Protest auf die Straße. Sie planen aber auch langfristig, fordern ein von der Politik, was diese allzu lange vernachlässigt hat. „Fridays for Future“ ist von der Einzelaktion einer schwedischen Schülerin

zur weltweiten Bewegung angewachsen. Auch in Stade sind die streitbaren Jugendlichen präsent. Zwei Vertreter sprachen mit Wiki Stade über ihre Bewegung, ihre Wünsche und ihre Hoffnungen für die Zukunft. Sie unterstützen die allgemeinen Forderungen der Bewegung (Link zum Download „Forderungen für den Klimaschutz“ https://fridaysforfuture.de/wp-content/uploads/2019/04/Forderungen-min.pdf). Sie wollen sich aber auch ganz spezifisch in Stade für eine klare Klimapolitik einsetzen. Das ist dringend notwendig, denn die Stadt hält nicht einmal an ihre eignen Beschlüsse fest. Zwar ist das Thema Klimaschutz angekommen in der Gesellschaft. Aber es genügt noch nicht. Dass jetzt etwas passieren muss, dass es nicht auf die nächste Generation verschoben werden kann, ist bei den politischen Entscheidungsträgern noch immer nicht klar. Und so demonstriert die Jugend weiter.