Klimawoche 2020 Arbeitsgruppe

Zum Auftakt der Klimawochen traf sich eine Gruppe engagierter Bürger im Rathaus. Ziel der Arbeitsgruppe ist, den Landkreis Stade nachhaltig zu verändern. Dies soll mit Hilfe konkreter Projekte für mehr Klimaschutz und eine stärkere Gemeinschaft geschehen, für die in den vergangenen Monaten schon viele Ideen entwickelt wurden, die nun mit vereinten Kräften umgesetzt werden sollen.
Wiki Stade, ein interaktives Forum und Bürgerportal, erstellt zurzeit eine Umweltkarte, auf der schon bestehende Initiativen wie Stade im Wandel, Foodsharing, Stade fährt Rad und viele weitere abgebildet werden sollen. Auch die Stadt Stade plant, auf ihrer Internetseite bereits umgesetzte Projekte darzustellen, um Bürgern einen Einblick in die vielfältigen Möglichkeiten zu geben, sich in größeren Gruppen zu engagieren oder auch im privaten Umfeld etwas zum Positiven zu verändern. Im Vordergrund stehen dabei die gegenseitige Unterstützung und der Spaß am Austausch und der Umsetzung. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit Buxtehude im Wandel, den Klimaschutzmanager*innen des Landkreises und den Kirchengemeinden.

Alle Beteiligten vereint der Wunsch nach sichtbaren Ergebnissen und direkten Absprachen, um Projekte möglichst zügig anzuschieben und voranzutreiben. Bei dem ersten Treffen der Arbeitsgruppe kamen

verschiedene Themen zur Sprache. So sollen der Radverkehr gestärkt und eine Mobilitätswende herbeigeführt werden. Das Stadtbild soll durch Müllvermeidung und eine größere Anzahl und Attraktivität der Entsorgungsmöglichkeiten positiv verändert werden. Leihbörsen sollen in den Stadtteilen eingerichtet werden. Das Hauptaugenmerk lag jedoch auf dem Themenbereich „Essbare Stadt“. Hierzu wurde der Wunsch nach einem Trinkwasserbrunnen, einer zentral gelegenen solidarischen Landwirtschaftsfläche, Palettengärten und mit essbaren Pflanzen bestückten öffentlichen Grünflächen geäußert, aber auch nach Blühstreifen zum Erhalt der Artenvielfalt.
Der geplante „Ankerplatz“, der in Stade Am Sande entstehen soll, greift viele nachhaltige Ideen auf und könnte als Beispiel für andere Gemeinden im Landkreis dienen. Im nächsten Schritt werden bis Anfang Oktober Konzeptskizzen zu den einzelnen Ideen erarbeitet und Flächen gefunden, die für eine Umsetzung geeignet sind. Alle sind sich darin einig, dass es in unseren Händen liegt, unser Umfeld unseren Wünschen entsprechend zu gestalten.
Wer aktiv mitwirken möchte, melde sich bitte unter .